| Hochbegabten- Initiative Trier e.V. |
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Am Anfang steht bei den Eltern zunächst die Frage: "Ist mein Kind hochbegabt ?" Meist wird festgestellt, dass die betroffenen Kinder sich in irgendeiner Form von Kindern gleichen Alters unterscheiden. Selbst wenn die Hochbegabung zweifelsfrei feststeht, fehlt gelegentlich der Glaube daran. Das liegt daran, dass diese Kinder meist aus dem gängigen Klischee: "Hochbegabt = Genie = Perfekt" völlig herausfallen. Erschwerend kommt die altersgerechte physische und emotionale Entwicklung hinzu. Einige der folgenden Merkmale können ein Indiz für Hochbegabung sein. Kleinkindalter:
Sprachentwicklung:
Kognitive Besonderheiten:
Oft bleibt die Hochbegabung bedauerlicherweise unerkannt. Die daraus resultierende geistige Unterforderung kann weitreichende Folgen für das betroffene Kind haben, wie z. B.:
Durch ständige geistige Unterforderung kann man, je nach Geschlecht, unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten beobachten: Jungen werden häufiger aggressiv. Sie versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, indem sie den "Klassenclown" spielen. Sie werden unruhig und zappelig ("Zappelphilip"). Oder sie nehmen nicht mehr am Unterricht teil, schalten ab und werden unaufmerksam ("Träumer"). Mädchen dagegen reagieren oft überangepasst. Sie flüchten sich vielfach in psychosomatische Krankheiten wie Fett- oder Magersucht, Bauchschmerzen oder Migräne Oftmals werden auch andere Diagnosen gestellt, wie
wobei sich die Symptome bei angemessener Förderung der Kinder stark reduzieren können. |